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Part-Tipp: Karosserieklebstoff – stahlhart, schnell und sicher

Was erwarten Karosseriebauer von Klebstoff, mit dem Bleche an der Außenhaut oder auch Strukturteile am Chassis geklebt werden? Was muss ein Karosserieklebstoff überhaupt leisten, um im Tagesgeschäft eines K&L-Betriebes zu bestehen?

Nur wenige im Kfz-Schadengeschäft kennen die komplexen Karosseriestrukturen der Autobauer so genau, wie Karosseriebauer. Sie haben täglich mit Modellen verschiedener Hersteller zu tun und wissen, welche Anforderungen ein Karosserieklebstoff in der Unfallschadenreparatur erfüllen muss.

Klare Erwartungen

„Einfache und schnelle Verarbeitung fallen einem immer als Erstes ein“, weiß Karosseriebaumeister Robert Storz. „Bei genauem Hinsehen wird aber rasch klar, dass die Prozesssicherheit ebenso wichtig ist. Denn eine Reparatur binnen kurzer Zeit auszuführen ist eine Sache. Etwas ganz anderes ist es, Anwendungsfehler zu vermeiden.“

Was bringt’s dem Karosseriebauer?

„Mit SikaPower-4720 liefern wir Karosseriebauern einen leicht und schnell zu verarbeitenden Klebstoff“, erklärt der part-Experte. „Der 2K-Klebstoff lässt sich einfach applizieren, wobei die enthaltenen 0,25 mm Glasperlen eine prozesssichere Schichtstärke garantieren und zu starkes Zusammenpressen der Klebeflächen verhindern.

Wie wird mit dem 2K-Klebstoff gearbeitet?

Schon bei der Vorbereitung profitiert der Karosseriebauer vom Einsatz des Hochleistungsklebstoffs. So genügt es, die Klebeflächen metallisch blank zu schleifen und zu reinigen. Dann wird der gebrauchsfertige 2K SikaPower-4720 mit einer normalen Kartuschenpistole appliziert. Die exakte Mischung der zwei Komponenten erfolgt mit einem der beiden mitgelieferten Stabmixer.

Wie lange dauert eine Reparatur?

Zum Fixieren des Bauteils mit Schweißpunkten oder Nieten stehen dem Karosseriebauer 60 Minuten zur Verfügung. Bei anschließender forcierter Trocknung mit einem Infrarotstrahler härtet der Klebstoff nach 30 Minuten vollständig aus und ist dann schleif- und überlackierbar. Ohne forcierte Trocknung liegt die Fixierzeit bei 4,5 Stunden. Nach 16 Stunden kann geschliffen. Die Wegfahrzeit liegt bei 24 Stunden.

Video: Karosserieinstandsetzung mit System