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part-Tipp: Je frischer desto besser?

Jeder Lackierer kennt es: Kaum rollt ein Fahrzeug zum Finish, wird in der Lackierkabine schon das Nächste bereitgestellt. Und immer dann, wenn der Druck in Stoßzeiten wächst, steigt im Karosserie- und Lackierbetrieb auch das Risiko von Beifallerscheinungen. Sind die Ursachen solcher Fehlstellen auch noch so unterschiedlich, bringen sie dem Lackierer am Ende doch immer nur eines: Mehr Arbeit, und einen unnötig in die Länge gezogenen Finish-Prozess.

Beifallerscheinungen einfach und schnell beseitigen

Geht ein Wagen ins Finish, bevor der Lack richtig ausgehärtet ist, treten häufig Beifallerscheinungen auf. Bis zu einer gewissen Schwere lassen sich diese Fehlstellen schnell und mit geringem Aufwand entfernen. Wichtig ist dabei, dass der Nachschliff der Fehlstelle sorgfältig erfolgt. Wenn der Lackierer das beherzigt, muss die Politur am Ende weniger leisten und das Finish-Ergebnis wird gut.

So geht’s

Um Beifallerscheinungen zu beseitigen, eignet sich das sia Intermediate Pad in Verbindung mit 1500 siaspeed. Der Trockenschliff mit 1500er Körnung ist mit einer 150 mm oder 80 mm Schleifscheibe möglich. Ein Topergebnis beim Nachschleifen erreicht der Lackierer beim Feuchtschliff mit 7940 siaair. Die 3000er Körnung verfeinert das 1500er Schleifbild und sorgt zudem dafür, dass die Fehlstelle sicher herausgearbeitet werden kann.

Wichtig beim 3000er-Schliff: Unbedingt etwas mehr Zeit einplanen. Wer das beherzigt, ist am Ende mit dem Polieren deutlich schneller fertig.